„Auf dem Weg des Lebens“
Aquarell-Zeichnungen des Künstlers Wolfgang Gellert, zu sehen im Caritas-Begegnungszentrum „Eichenhof“. Foto: R. Schulze
Von Reinhard Schulze
Gera (NG). Wolfang Gellert, inzwischen 84 Jahre, steckt noch voller Energie. Sein ganzes Leben probiert er immer wieder Neues aus. So wechselte er nach seiner Ausbildung zum Dreher in der damaligen WEMA zur SDAG Wismut, absolvierte dort eine Ausbildung zum Elektriker, holte das Abitur nach und qualifizierte sich weiter zum Elektromeister.
Auch mit der Natur fühlt Wolfgang Gellert sich immer eng verbunden. So legte er 2001 die Jagdprüfung ab und übernahm eine Jagdpacht. Immer auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld für einen ruhelosen Menschen, wie er einer ist, fand er zum Chorgesang, spielte Akkordeon und Blockflöte. Er sieht sich selbst als einen absoluten Hundefan und ist den Tieren sehr verbunden. Im Moment liegt ihm aber vor allem anderen das Malen am Herzen. Ganz besonders das Aquarellieren. Aus diesem Grunde besucht er seit 2022 Aquarellkurse bei Tamara Hoffmann an der Geraer Volkshochschule.
In seinen Bildern wendet sich der Maler der Landschaft, aber auch dem Menschen zu. Gerade in der Darstellung des Menschen versucht er seine Gedanken zum Thema Zweisamkeit und Alter sichtbar zu machen. Dabei lohnt es sich genau hinzuschauen, wenn er ein junges und ein altes Paar gegenüberstellt. Mit einem Schmunzeln blickt der Senior so auf eine ganz gewöhnliche menschliche Entwicklung.
Vielleicht zeigt sich auch in seinen Bildern, auf denen Wasser, Strand und Boote zu sehen sind, seine Art, den Weg des Lebens nachzuzeichnen. Wie das Wasser fließt die Zeit, das Boot gleitet vom Strand weg auf das Meer des Lebens, und der Mensch durchschreitet seine Welt.
Zu sehen sind die Arbeiten bis Anfang Mai während der Öffnungszeiten des Begegnungszentrums „Eichenhof": Mo-Do 10-16 und Fr 10-14 Uhr.
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