Wirtschaft

Fahrgastzahlen auf hohem Niveau

Zentrale Haltestelle „Heinrichstraße“ Foto: GVB/Kurt Löschner

Erschienen am 06.08.2025| Jahrgang: NG 16/25

Gera (NG). Der öffentliche Nahverkehr in Gera erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wie die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH (GVB) mitteilt, waren im ersten Halbjahr 2025 etwas mehr als 8,6 Millionen Fahrgäste in ihren Bussen und Bahnen unterwegs. Das ist ein Zuwachs von rund 2,2 % gegenüber dem Vorjahresjahreszeitraum. Bereits im Jahr 2024 hatte die GVB gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 8,16 % auf 17,2 Millionen Fahrgäste zu verzeichnen. „Offensichtlich erfreut sich das Deutschlandticket trotz des doch spürbaren Preisanstiegs um 9 Euro auf nunmehr 58 Euro seit Jahresbeginn ungebrochener Beliebtheit", bemerkt hierzu der GVB-Geschäftsführer Thorsten Rühle. Auch mit Blick auf das Jahr 2019, dem letzten Jahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, zieht das Unternehmen eine positive Bilanz. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 ist im Vergleichszeitraum 2025 die Zahl der Fahrgäste um 12,9 % gestiegen. Ein zentraler Grund für diese positive Entwicklung ist das zum 1. Mai 2023 eingeführte Deutschlandticket. „Die einfache Nutzung sowie die deutschlandweite Gültigkeit des Tickets machen es trotz Preisanstiegs zum Erfolgsmodell"; schätzt Rühle die positive Entwicklung ein. Einen Grund für die hohe Akzeptanz des Deutschlandtickets sieht Rühle auch in der Zuverlässigkeit des Verkehrsangebots: „Während andere Städte wegen fehlendem Fahrpersonal Linien auf das Niveau des Ferienfahrplans kürzen mussten, blieb das Fahrplanangebot der GVB stabil. Durch flexiblen Personaleinsatz – unter anderem mit Unterstützung aus Werkstätten und Verwaltung – und letztlich einem verhältnismäßig geringen Krankenstand konnten alle Dienste aufrechterhalten und Fahrtausfälle vermieden werden", erklärt Rühle die Praxis. „Ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem ist allerdings kein Selbstläufer – es braucht langfristige Investitionen und eine verlässliche Finanzierung. Nur so können wir innovative Angebote entwickeln und Gera mobil halten", ergänzt Rühle und sieht Gera auch in diesem Punkt auf gutem Weg.

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