Neue Attraktionen im Lichterpark
Erstmals war mit Lkhagradorj Dorjsuren auch ein mongolischer Kettensägenkünstler in Münchenbernsdorf mit von der Partie.
Von Jens Lohse
Münchenbernsdorf (NG). Es gab kaum noch Parkplätze, so groß war der Andrang beim 4. Holz- und Schnitzfest im Münchenbernsdorfer Weihnachtsbaumland. Beim integrierten Schnitzspektakel erhielt die Nachbildung von Leonardo da Vincis berühmten Letzten Abendmahl in Lebensgröße das noch fehlende Dach, wobei die Fertigstellung aufgrund der noch nicht vorhandenen Baugenehmigung noch ein paar Wochen dauern wird, damit die zwölf Apostel samt Jesus und Meister da Vinci nicht nur am Tisch, sondern auch im Trockenen sitzen können.
Sieben der weltbesten Kettensägekünstler hatten vor Ort weitere Aufgaben zu lösen. Sie kamen aus Ekuador, Argentinien, Russland und den Niederlanden. Erstmals war mit Lkhagradorj Dorjsuren auch ein Mongole in Münchenbernsdorf mit von der Partie.
„Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz, auch wenn uns am Sonnabend die zahlreichen Konkurrenzfeste in der Umgebung etwas zu schaffen gemacht haben. Dennoch konnten wir viele neue Besucher begrüßen. Mit dem neuen Dschungel-Thron haben wir einen neuen Selfie-Point fertiggestellt, der von vielen fotografiert und in den sozialen Medien geteilt werden wird, was beste Werbung für unseren Lichterpark ist", erzählte Veranstalter Christian Seliger. Besonders viele Familien waren gekommen. Die Kinder konnten sich auf der Hüpfburg, einer kleinen Parkeisenbahn oder beim Kinderschminken vergnügen. Vor nächstes Jahr plant Christian Seliger auch wieder ein musikalisches Highlight. Der Münchenbernsdorfer hat Kontakt zum österreichischen Sänger Andreas Gabalier aufgenommen. Ein genauer Auftrittstermin steht allerdings noch nicht fest.
Manche Besucher waren auch schon auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum. Der kann dann ab 29. November an gleicher Stelle in Seliger´s Lichterpark erworben werden. Jeden Abend erstrahlen dann wieder 200.000 LED-Lämpchen und sorgen für eine vorweihnachtliche, entspannte Atmosphäre. Am zweiten und dritten Adventswochenende können Weihnachtsbäume sogar selbst geschlagen werden. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.