Neujahrslauf weiter auf Rekordjagd
Die Lokalmatadoren Daniel Rosenberg (r.) und Florian Kubek freuen sich auf den 39. Münchenbernsdorfer Neujahrslauf am kommenden Sonntag. Foto: Jens Lohse
Von Jens Lohse
Münchenbernsdorf (NG). Die Rekordjagd beim Münchenbernsdorfer Neujahrslauf geht weiter. 679 Teilnehmer waren im Vorjahr dabei. Diesmal liegen den Organisatoren um Gesamtleiter Florian Kubek eine knappe Woche vor dem Start am 11. Januar auf dem Münchenbernsdorfer Sportplatzgelände mehr als 650 Anmeldungen vor. Der Lauf, der zugleich Auftakt des Thüringer und Geraer Laufcups ist, nimmt eine rasante Entwicklung. Waren 2022 noch 224 Starter dabei, waren es im ein Jahr später bereits 426, zwölf Monate später 556. Der Lauf platzt weiterhin aus allen Nähten. Florian Kubek ist guter Dinge. „Zwar haben wir uns für jeden Lauf eine Obergrenze gesetzt. Vorsichtshalber liegen 900 Startnummern bereit", so der 36-jährige studierte Biotechniker, der schon seit 1999 Vereinsmitglied beim SV 1924 Münchenbernsdorf und eigentlich Tischtennisspieler ist. Vor elf Jahren entdeckte er seine Leidenschaft fürs Laufen. Unterstützt wird der Lauf von der Stadt, der Freiwilligen Feuerwehr und vielen weiteren Sponsoren.
Die Geschichte des Münchenbernsdorfer Neujahrslaufs ist lang und eng mit dem Namen von Peter Marx verknüpft. 2019 hatte der langjährige Seelingstädter Schulleiter seinen Rücktritt als Gesamtleiter erklärt. Ein Jahr später fiel der Lauf wegen Unstimmigkeiten im Verein ins Wasser. 2021 ging er wegen Corona nur virtuell über die Bühne. 2022 waren die Münchenbernsdorfer zurück.
Zum zweiten Mal gehört man auch zur Osterlandcross-Serie des Lauf-Nachwuchses. Um 10 Uhr beginnt der 400 m-Kids Run ebenfalls mit Startnummern und Zeitnahme. Ein Schüler-Lauf über einen Kilometer setzt das sportliche Treiben um 10.10 Uhr fort. Um 10.35 Uhr erfolgt der Start für den drei Kilometer langen Einsteigerlauf und das Walking über 9,6 km. Erstmals wird in den Ergebnislisten zwischen Walkern und Nordic Walkern (mit Stöcken) unterschieden. Um 11.20 Uhr schließt sich der Hauptlauf über 10,8 km zur Hohen Reuth an. Fünf Minuten später werden die Läufer über 5,5 km auf die Reise zur Biereiche geschickt.
Alle Starter erhalten auch dank der großzügigen Unterstützung der Sponsoren eine eigens im Sauerland produzierte Finisher-Medaille, die extra für den Lauf entworfen wurde.
Angesichts der Teilnehmerflut dürften die Parkplätze am Sportplatz nicht ausreichen, weshalb auch auf die Parkmöglichkeiten bei Diska und Netto ausgewichen werden muss.