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Nikolaustag im Stadtwald

Der Stadtwaldbrückenverein stellte zum Reformationsfest ein Modell der Marienbrücke vor. Gründungsmitglied Peter Große schuf die Namensschilder, die einmal die Bücke schmücken werden. Foto: Wolfgang Hesse

Erschienen am 24.11.2025| Jahrgang: NG 24/25

Von Wolfgang Hesse

Gera (NG). Wer per Pedes am Reformationstag im Geraer Stadtwald unterwegs war, dem ist der ehemalige Standort der Marienbrücke ein Begriff. Hans-Dieter Hischer, der Vorsitzende vom Förderverein Stadtwaldbrücken Gera e.V. und seine Vereinsleute haben lange darum gekämpft, dass dieses touristische Objekt im Geraer Standwald wieder entstehen soll. Dieser lang gehegte Traum soll nun bald Wirklichkeit werden. Im September wurde die Baugenehmigung durch die Stadtverwaltung erteilt. Noch in diesem Jahr, so Hischer, sollen erste Vorbereitungsarbeiten an den Zufahrtswegen zur Brückenbaustelle beginnen.
„Seit Mitte der 1940-er Jahre, als die Brücke abgebaut wurde, ist das Gebiet zugewuchert. Alte Buchen, die als Habitat für Insekten dienen, müssen fachgerecht eingekürzt werden, um die neue Brücke nicht zu gefährden. Entsprechend der Vorgaben haben wir einen Fachbetrieb, die Baumpflege Lorenz aus Gera, mit diesen Arbeiten beauftragt," erklärt Hans-Dieter Hischer diesen Schritt zur Baufeldfreimachung.
Um dieses Ereignis, das sich wie ein Aufbruch anfühlt, den Bürgern der Stadt nahezubringen, laden der Stadtwaldbrückenverein und der Heimatverein Debschwitz zu einem „Nikolaustag" für die Marienbrücke ein. Interessenten haben die Möglichkeit, an diesem Tag die wendige Forsttechnik der Firma Lorenz kennenzulernen. An Tafeln und am Modell der Marienbrücke kann man sich über das zukünftige Aussehen des Bauwerks informieren. Beide Vereine möchten dem Anlass Rechnung tragen und bieten Roster, Kuchen, Glühwein und weitere Getränke für einen angenehmen Nachmittag an. Selbstverständlich hält der Nikolaus eine Überraschung für die Kinder bereit. Kurze Wanderungen zum Ort, wo die Marienbrücke wiederersteht, gehören ebenfalls zum Programm.
Termin: 6. Dezember, 11 bis 15 Uhr, Treffpunkt am Lutherweg, Nähe Waldmeisterei, Martinshöhe

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