Photovoltaik-Anlage auf Lusaner Dach
Die Solarmodule auf dem Dach des Gebäudes in der Pskower Straße in Gera. Hauswart Mirko Reichenbach, EGG-Projektleiter Andres Fritsch, WBG „Glück Auf“-Vorstandsvorsitzender Uwe Klinger, EGG-Geschäftsführer André Grieser und Philipp Hartkopf, Geschäftsführer der Energietechnik Hartkopf (v.l.) vor dem Pufferspeicher in der Servicewohnanlage Pskower Straße (kleines Foto). Fotos (2): WBG „Glück Auf/Philipp Hartkopf
Gera (NG). Die Wohnungsbaugenossenschaft „Glück Auf" Gera geht mit Unterstützung der Energieversorgung Gera (EGG) einen konsequenten Schritt in Richtung nachhaltige Energieversorgung. In der Servicewohnanlage für betreutes Wohnen in der Pskower Straße in Gera wurde ein neues, zukunftsorientiertes Energiekonzept umgesetzt, das sowohl den Strom- als auch den Wärmebedarf des Hauses deutlich klimafreundlicher abdeckt.
Auf einer Dachfläche von insgesamt 216 Quadratmetern wurde eine moderne Photovoltaikanlage installiert. Die Anlage verfügt über eine Generatorleistung von 49 Kilowatt Peak und erzeugt jährlich rund 48.000 Kilowattstunden Strom. Damit können etwa 50 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Gebäudes direkt vor Ort gedeckt werden. Unterstützt wird dies durch vier installierte Stromspeicher, die überschüssige Energie zwischenspeichern und zeitversetzt nutzbar machen.
Die Planung und Umsetzung des Energiekonzepts erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Wohnungsbaugenossenschaft „Glück Auf" Gera und der EGG. Ein zentrales Element des Projekts ist die konsequente Eigenverwendung des erzeugten Stroms. Strom, der nicht unmittelbar im Haus verbraucht wird, wird nicht ins öffentliche Netz eingespeist, sondern verbleibt im Gebäude. Er wird genutzt, um einen Pufferspeicher zu erwärmen, der die bestehende Heizungs- und Warmwasserversorgung unterstützt. Auf diese Weise wird auch der bisherige Wärmebezug aus Fernwärme reduziert. Darüber hinaus nicht verbrauchter Strom wird als Überschuss ins Netz eingespeist und vergütet.
Für die 48 Bewohner der Servicewohnanlage bedeutet dieses Konzept eine nachhaltigere Energieversorgung. Für die Wohnungsbaugenossenschaft „Glück Auf" Gera bringt die Investition darüber hinaus auch klare wirtschaftliche Vorteile: Durch den hohen Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms sowie die Unterstützung der Wärmeversorgung können die laufenden Ausgaben für Strom und Fernwärme spürbar gesenkt werden.
Gleichzeitig werden durch den Einsatz der Photovoltaikanlage und die effizientere Nutzung der Energie jährlich über 20 Tonnen CO₂ eingespart. Der Verbrauch fossiler Energieträger sinkt deutlich. Das Projekt verbindet damit wirtschaftliches Handeln mit ökologischer Verantwortung und stärkt langfristig die finanzielle und ökologische Stabilität der Genossenschaft.
Die EGG und die Wohnungsbaugenossenschaft „Glück Auf" Gera eG sehen das Projekt als wichtigen Baustein für die Energiewende vor Ort. Es zeigt beispielhaft, wie Wohnungswirtschaft und Energiedienstleister gemeinsam nachhaltige Lösungen entwickeln können, die Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden.
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