Roschützer spielen um Klassenerhalt
Ohne Routiniers geht es beim Kreisoberligisten SV Roschütz noch nicht. In der Hinrunde trugen sich Sandro Libera und Tino Friedemann (v.l.) - hier im Pokalfinale 2024 gegen den RSV Altenburg - in die Torschützenliste ein. Foto: Jens Lohse
Von Jens Lohse
Gera (NG). Fußball-Kreisoberligist SV Roschütz hat die Hinrunde auf Platz zehn abgeschlossen. Aus 13 Begegnungen holte die Mannschaft von Trainer Silvio Peißker 16 Punkte bei einem Torverhältnis von 22:33. „In den letzten drei Partien hatten wir mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Da konnten sich die beiden Siege gegen Weida II mit 2:1 und beim RSV Altenburg mit 4:1 angesichts unserer Rumpftruppe schon sehen lassen. Damit war nicht unbedingt zu rechnen", lobte Mannschaftsleiter Sven Poschart. Weitere Dreier hatten die Roschützer im Ortsderby bei Aufsteiger OTG 1902 Gera (3:2) sowie daheim gegen die SG Rüdersdorf/Kraftsdorf (3:2) und die SG Gößnitz (3:0) eingeheimst. Die höchste Niederlage setzte es im Heimspiel gegen den unangefochtenen Herbstmeister ZFC Meuselwitz II, dem die Grün-Weißen mit 1:7 unterlegen waren.
„Wir mussten zwangsläufig aufgrund zahlreicher Verletzungen viele junge Spieler einbauen, die ihre Erfahrungen erst noch sammeln müssen. Dadurch hat uns in manchen Partien trotz durchaus vorhandener guter Möglichkeiten die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss gefehlt", schätzte Sven Poschart ein.
Erfolgreichster Roschützer Torschütze war Robert Großer mit sechs Treffern. Für den großgewachsenen Offensivspieler ist die Saison allerdings nach einem Kreuzbandriss schon beendet. Außerdem trafen Len Dräger (3), Moritz Rückann (3), Marvin Kronz (2), Maik Scherzer (2), Tino Friedemann (1), Hannes Heinz (1), Tom Lehmann (1), Sandro Libera (1), Silvio Peiker (1) und Fabian Römhild (1) ins Schwarze.
In der Hallen-Saison sind die Roschützer aufgrund ihrer Verletzungsmisere nur am 10. Geraer Banden-Masters am 10. Januar in der Panndorfhalle beteiligt. Ein Testspiel ist auch schon vereinbart. Am 14. Februar gastiert der SV Roschütz beim Landesklasse-Vertreter SV Eintracht Eisenberg auf dem Kunstrasen im Schortental.
Die Saison wird am 8. März mit dem Nachholspiel bei der SG Thüringen Weida II fortgesetzt, ehe es am 14. März regulär in Roschütz gegen Motor Altenburg weitergeht.
„Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt. Wie viele Mannschaften absteigen, ist immer auch davon abhängig, wer vielleicht aus der Landesklasse absteigt. Ehrenhain ist auf jeden Fall in Gefahr", so Sven Poschart, der trotzdem zuversichtlich ist, dass die Liga gehalten wird.