Wirtschaft

Wie wär´s mit: „Altes neu gestalten“?

Der Geraer PORTAS-Fachbetrieb-Inhaber Norbert Seegers (3.v.r.) inmitten von Mitarbeitern seines Dienstleistungsunternehmens. Foto: Erika Baumann

Erschienen am 10.01.2023

Von Harald Baumann 

Gera (NG). Ein in Gera und in der Region recht gut bekanntes und gefragtes Unternehmen feiert sein 30-jähriges Bestehen. Der PORTAS-Fachbetrieb Norbert Seegers e.K. (eingetragener Kaufmann) kann auf drei Jahrzehnte erfolgreiches Wirken zurückblicken. Schon die alten Römer würdigten solch strebsames Tun mit dem Sprichwort „Honos reddatur dignis", was wohl so viel heißt wie „Ehre, wem Ehre gebührt". 

Es war nach der Wende schon ein kaufmännisches Wagnis, das aller Ehren wert war, als Norbert Seegers 1992 ein Franchise-Dienstleistungsunternehmen nach dem Motto „Renovierung und Modernisierung – Altes neu gestalten" ins Leben rief gemeinsam mit Mama Stefi, seiner ersten Sekretärin. Ort der Gründung: eine geräumige Garage in der Geraer Schellingstraße. Erste Mitarbeiter: Bruder Holger und Vater Horst. 1996 bezog man dann Betriebsräume in Langenberg und zwar die ehemalige Modelltischlerei der Wema Union. 

Die PORTAS Deutschland GmbH und Co. KG, quasi das Stammunternehmen, zudem der Geraer Betrieb gehört, ist nicht irgendwer. PORTAS wirbt mit dem außerordentlich anspruchsvollen Spruch „Europas Renovierer Nr. 1" und hat den Namen von Portas (von lateinisch Portal, Tor oder Eingang) und die Farbe Grün als Zeichen der Hoffnung gewählt. Über 500 Fachbetriebe in 14 Ländern sorgen für den guten Ruf des Vorhabens „Dienstleistungen als Alternative zum Neubau". 

Diesem Tätigsein zum Wohle der recht umfangreichen Kundschaft will, kann und muss auch PORTAS in Langenberg dienen. Im Mittelpunkt des ehrenwerten Bestrebens steht ein recht spektables Ausstellungsstudio mit Werkstatt. Der Kunde hat die Qual der Wahl. Für Zufriedenheit der Besucher und Käufer sorgen derzeit zehn Mitarbeiter in Werkstatt und Service, Verkauf, Beratung und Büro. Das inhabergeführte Unternehmen mit dem Charakter eines Familienbetriebes ist stolz auf seine teils langjährigen Mitarbeiter. Dazu gehören Brigitte Petzold, Sven Hoffmann und Andreas Wolfermann. Noch immer hilfreich aktiv ist Stefi Seegers, Mutter des Chefs, obwohl sie schon stolze 90 Jahre aufweist. Jennifer Freidank löst Brigitte Petzold ab und unterstützt das Unternehmen. Kundenbetreuung wird gemeinsam großgeschrieben. Frühlings- und Sommerfeste, Tage der offenen Tür, in der Regel zweimal jährlich, sowie Schautage locken viele Besucher in freundlicher Atmosphäre an. 

Wo bei Breite und Spezialwünschen fürs umweltfreundliche und nachhaltige Renovieren oder Modernisieren anfangen und wo aufhören? Gutes erhalten, Neues gestalten – dafür offeriert PORTAS Langenberg ebenso wie im Raum Altenburg, Schmölln, Ronneburg, Weida, Münchenbernsdorf, Stadtroda, Hermsdorf, Eisenberg und Camburg ein breites und oftmals originelles Angebot an Dienstleistungen. Versuchen wir mal eine Aufzählung. Wer will, kann in oder an seinem Haus Türen und Zargen renovieren und neu gestalten lassen, sie de facto zu einem repräsentativen Blickfang machen. Dieser oder jener liebäugelt aber vielleicht damit, Treppen und Fußböden (z.B. Laminat und Vinyl) zu erneuern anstatt neu zu kaufen. Wo mitunter die Frauen tonangebend sind, ist eine Küchenrenovierung nach individuellem Kundenwunsch, z.B. Frontengestaltung. Manch anderer wiederum möchte möglicherweise seine Fenster neu gestalten, z.B. durch Alu-Vorsatzschalung. Angeboten wird auch ein breites System von Insektenschutzgittern. 

Was vielen Unternehmen in unserer Region zunehmend Sorgen bereitet, ist die Geschäftsnachfolge und –übergabe. Anders bei PORTAS in Langenberg. Dessen Überlegungen sind aller Ehren wert, denn die Nachfolge ist wohl gelöst. Der Dienstleister bleibt den Bürgern Geras und der Region zum Glück erhalten. Geplant hat der Inhaber die Geschäftsübergabe an den Schwiegersohn Phil Freidank und Norbert Seegers Tochter Jennifer Freidank.

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