Gesellschaft

Orpha ist tot

Große Trauer um China-Leopardin im Ostthüringer Waldzoo Gera // Foto: SV Gera

Erschienen am 25.11.2021

Orpha ist tot. Nach 16 Jahren im Geraer Tierpark musste die China-Leopardin am 25. November eingeschläfert werden. Die 18-jährige Orpha litt an einer sehr schweren, unheilbaren Tumorerkrankung und wurde bereits seit geraumer Zeit tierärztlich intensiv betreut. „Fest stand für uns, dass Orpha keine Schmerzen erleiden soll. Ihr Zustand hatte sich in den letzten Wochen deutlich verschlechtert. Sie verlor zunehmend an Gewicht, hatte des Öfteren nur noch wenig Appetit und bewegte sich weniger als gewohnt. An einigen Tagen hatte Orpha kaum genug Kraft, um auf ihre Wärmeplatte zu springen", kommentiert Tierparkleiter Dr. Florian Weise die jüngsten Entwicklungen. Demnach wurde nach intensiver Rücksprache mit den Tierärzten entschieden, das Tier von seinem Schicksal zu befreien und ihm weiteres Leiden zu ersparen. Eine Operation der aggressiven Tumore wäre in Orphas fortgeschrittenem Alter nicht mehr zielführend gewesen. Bis zuletzt befand sie sich in exzellenter tierärztlicher Behandlung und Pflege. Orpha wurde im August 2003 geboren und kam im April 2005 als junges Weibchen aus dem Tierpark Berlin nach Gera, wo sie seitdem die Zoo-Besucher erfreute.

 

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Neues Gera

Aktuelle Ausgabe

Neues Gera

Nr. 25-2021
vom 26. November

Aktuelle Ausgabe

Neues Gera

Neues Gera

Nr. 24-2021
vom 12. November