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„Übernimm die Regie“

Rückblick auf eine erfolgreiche Ausbildungsbörse im Geraer Kultur- und Kongresszentrum. Die Vorbereitungen laufen, damit auch am 9. September viele Kontakte zwischen Unternehmen und jungen Leuten genüpft werden können. Foto: Stadtverwaltung Gera

Erschienen am 06.09.2023| Jahrgang: NG 18/23

Gera (NG). Bei 120 teilnehmenden Unternehmen aus Gera und der Region können sich interessierte Schüler und Schülerinnen jedes Jahr über die Vielfalt an Ausbildungsberufen informieren. 

Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen, der Handwerkskammer für Ostthüringen und der Agentur für Arbeit Altenburg-Gera als Partner stellt die Stadt Gera diese Austauschplattform im Kultur- und Kongresszentrum zur Verfügung. 

„Ganz gleich ob Handwerk, Handel, Dienstleistung oder Industrie, Gera braucht die jungen, kreativen und engagierten Menschen, die unsere Stadt vorantreiben – in jeder Branche. Ich wünsche den Jugendlichen viel Erfolg dabei, den richtigen Ausbildungsplatz oder ihr duales Studium in Gera zu entdecken." 

Übersicht der diesjähringen Aussteller unter www.gera.de/ausbildungsboerse 

Zum Ausbildungsmarkt in der Stadt Gera äußert sich die Agentur für Arbeit Thüringen-Ost wie folgt: Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2022 meldeten sich 346 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, 67 mehr als im Vorjahreszeitraum (+24%). Zugleich gab es 762 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, das entspricht einem Plus von 75 (+11%). Ende August waren 75 Bewerber noch unversorgt und 284 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es mehr unversorgte Bewerber (+27 oder +56%), die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war kleiner (–5 oder –2%). 

Die nächste Gelegenheit, noch einen Ausbildungsplatz 2023 zu erhalten oder Verabredungen für die kommenden Jahre zu treffen, bietet die Ausbildungsmesse am 9. September von 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr im KuK. Das Bildungsniveau in Thüringen ist einer aktuellen wirtschaftsnahen Studie zufolge gesunken, aber im bundesweiten Vergleich noch mit am besten. Im Ranking der Länder landet der Freistaat auf Platz drei - hinter Bayern und Sachsen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Bildungsmonitor 2023 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Der Bildungsmonitor wird seit 2004 jährlich im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erhoben.

Die Situation ist durchwachsen: viele Schulabbrecher, schlechteres Bildungsniveau, übermäßiges akademisches Interesse, Nachwuchssorgen in vielen Betrieben, demographische Verwerfungen, bildungspolitische Experimente. Glück auf also!

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