Sport

Zabelschüler Neunte beim Bundesfinale

Beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin haben die Tischtennisspieler des Geraer Zabelgymnasiums in der Wettkampfklasse III einen guten neunten Rang belegt. Foto: Jens Lohse

Erschienen am 17.05.2023

Von Jens Lohse 

Berlin (NG). Über ein Erlebnis der besonderen Art durften sich die Tischtennisspieler des Geraer Zabelgymnasiums freuen, die es als einziges städtisches Team geschafft hatten, sich Anfang Mai für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia" in Berlin zu qualifizieren. Im riesigen Horst-Korber-Sportzentrum unweit des Olympiastadions wurde parallel auf 56 Platten agiert. Im Vorjahr hatten die Schützlinge von Sportlehrer Thomas Czekalla und Betreuer Frank Siebenhaar sensationell Rang zwei belegen können. Diesmal reichte es erneut in der Wettkampfklsasse III unter 16 Vertretungen zum neunten Platz. „Das Niveau war deutlich höher als noch 2022. Trotzdem haben wir uns gut aus der Affäre gezogen. Unser Ziel war eine Top Ten-Platzierung. Das haben wir geschafft", freute sich Thomas Czekalla. 

In der Vorrunde waren Laurenz Schweiger (14), Elias Mummert (14), Lennard Kühn (14), Simon Mummert (14), Julius Voigt (12) und Luke Schroll (11) gegen das Rhein-Sieg-Gymnasium St. Augustin (Nordrhein-Westfalen) mit 2:7 und das Wagenburg-Gymnasium Stuttgart (Baden-Württemberg) mit 1:8 unterlegen. Gegen das Robert-Schumann-Gymnasium Saarlouis (Saarland) setzten sich die Geraer mit 8:1 durch. Als Gruppendritte spielte die Zabelgymnasiasten am Folgetag um die Ränge neun bis 16 und behaupteten sich dort nacheinander gegen das Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus (Brandenburg/5:0), das Norbertusgymnasium Magdeburg (Sachsen-Anhalt/5:0) und das Gymnasium Meckelfeld (Niedersachsen/5:4), so dass am Ende der neunte Platz zu Buche stand. 

Kapitän Laurenz Schweiger - schon zum zweiten Mal beim Bundesfinale dabei - zog dann auch ein positives Fazit. „Wir haben alles gegeben. Gegen Nordrhein-Westfalen haben wir zwei Spiele unglücklich im fünften Satz verloren. Mit etwas Spielglück steht es da statt 2:6 eben 4:4 und dann entscheidet das letzte Doppel, in dem alles möglich gewesen wäre. Aber egal. Wieder unter den zehn besten Schulmannschaften Deutschlands zu sein, ist ein tolle Leistung", meinte der 14-Jährige. Für Julius Voigt und Luke Schroll war es ihr erster Auftritt in der Hauptstadt. Am ersten Tag war die Nervosität nicht zu verhehlen, ehe es am Folgetag wesentlich besser lief. 

Auch bei den Volleyballern mühten sich in der Wettkampfklasse II zwei Geraer. Johannes Lohse (15) und Benjamin Engers (16) landeten mit der Mannschaft des Erfurter Pierre-de-Coubertin-Gymnasiums auf Rang sechs. In der Vorrunde bezwangen die Thüringer das Cato Bontjes van Beek-Gymnasium Achim (Niedersachsen) mit 2:0, mussten sich aber dem Landesgymnasium für Sport Leipzig und der Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg jeweils mit 0:2 geschlagen geben. In der Qualifikation für das Viertelfinale gab das Pierre-de-Coubertin-Gymnasium dem Helmholtz-Gymnasium Heidelberg mit 2:0 das Nachsehen, ehe man in der Runde der letzten Acht gegen den späteren Sieger, das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin mit 0:2 den Kürzeren zog. In der Zwischenrunde setzten sich die Thüringer zunächst gegen Hamburg im wohl besten Auftritt des Turniers mit 2:1 Sätzen und 21:19 im Tiebreak durch, wobei man erst vier Matchbälle der Norddeutschen abwehrte und anschließend fünf eigene Matchbälle brauchte, um den Sieg in Sack und Tüten zu bringen. Im Spiel um Platz fünf war dann die Luft etwas raus, als die Erfurter der Kopernikusschule Freigericht (Hessen) mit 1:2 unterlagen. 

Johannes Lohse und Benjamin Engers planen nun gemeinsam für die Beachsaison. Am 11. Juni wird in Gera-Lusan die Thüringer U 17-Beachmeisterschaft ausgetragen, bei der sich beide für die DM am letzten Juli-Wochenende im oberbayrischen Lenggries qualifizieren wollen.

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